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Unser Haus
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Neuigkeiten aus unserem Haus
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Der Oktober in St. Franziskus
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| Bewohner aus St. Franziskus auf dem Freimarkt |
23.10.2011 Fr. Pinkall Elfriede 100 Jahre, Einzug am 16.03.2009. Feier war auf dem Wohnbereich, mit Gedichten und Liedern die von anderen Angehörigen vorgetragen wurden.
Am 18.10.2011 waren unsere Mitarbeiter mit den Bewohnern auf dem Freimarkt
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| Freimarkt im Haus |
Am 27.10.2011 wurde im Haus Freimarkt gefeiert. Bei Waffeln, Würstchen vom Grill und Bier vom Fass, sowie Zieh dein Glück,
Dosenwerfen und Pfeil und Bogen wurde gelacht, zusammen gesessen und geklönt.
Unsere 100 jährige hat dann die Situation ganz zauberhaft zusammengefasst: feiern kann man im St. Franziskus, so wie sonst
nirgendwo, aber 3-lagiges Toilettenpapier bekommen wir nicht.
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Karriere in der Pflege: Artur Radzia startet in St. Franziskus durch
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| Artur Radzio |
Vor etwa 4 Jahren begann Artur Radzio seinen Dienst im Haus St. Franziskus - erst einmal zur Aushilfe. Bei den Kollegen und
bei den Bewohnern kam er gut an und er schätzte die Atmosphäre im Haus. Als er hörte, dass eine Stelle frei war, bewarb er
sich und wurde als Pflegehelfer eingestellt. Schnell merkte Artur Radzio, dass dieser Beruf "sein Ding" war. Klar wurde ihm
aber auch, dass er nicht bis zur Rente als Pflegehelfer arbeiten wollte. Er wollte "was werden." Es lag also nahe, dass er
eine Ausbildung zum examinierten Altenpfleger anstrebte. Für ihn bedeutete dies: 2 Bewerbungen schreiben. Eine an die Schule
für Altenpflege in Osterholz und die andere an St. Franziskus. Herr Radzio verfolgte sein Ziel ehrgeizig und konnte seine
Ausbildung vor 3 Jahren beginnen. Unterstützung bekam Artur Radzio fachlich und menschlich von Praxisanleiterin Alexandra
Grunwald. Die drei Jahre vergingen wie im Fluge. Herr Radzio hat sein Examen zum examinierten Altenpfleger mit Bravour bestanden
und begann jetzt seinen Dienst im Haus. Wir gratulieren ganz herzlich zu dem Erfolg und sind gespannt, wie sich die berufliche
Laufbahn weiter entwickelt.
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Neuer Demenzbereich in St. Franziskus
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| Neuer Demenzbereich |
Plüschsessel und ein alter Wandschrank - mit Liebe ist der neue Demenzbereich im Altenpflegeheim St. Franziskus eingerichtet.
Er ist durch eine Glastür markiert. 15 Einzelzimmer sind über einen Flur und mit einer gemeinschaftlichen Wohnküche verbunden.
Die Kosten für den Umbau betrugen rund 25.000 Euro, die Glücksspirale unterstützte das Projekt mit 18.950 Euro. Demenz bedeutet einen Verlust des Denkvermögens, der Erinnerung und der Orientierung. Betroffene Bewohner haben Angst, ihre
vertraute Umgebung zu verlassen. Im Altenpflegeheim St. Franziskus ist für sie jetzt ein geschützter Raum entstanden, in dem
sie sich sicher und geborgen fühlen können. Vor allem in einem neu entstandenen Gemeinschaftsraum. Gemütlich sitzen die Bewohner in der Wohnküche. Der Duft des Mittagessens liegt bereits in der Luft. Und umgeben von gemütlichen
Plüschsofas, einem großen Sideboard aus Eichenholz fühlen sie sich ganz wie in den "guten alten Zeiten". Ein Team hat sich
Gedanken gemacht, der Raum liebevoll gestaltet werden kann. Alte Kaffeekannen aus Porzellan, ein wunderbares altes Radio,
eine Wanduhr und Gardinen mit Blumenmuster. Laut Studien leidet jeder vierte zwischen 80 und 90 unter Demenz. Der Anteil dementiell erkrankter Menschen ist in den vergangenen
Jahren enorm gestiegen. Das Altenpflegeheim St. Franziskus stellt sich darauf in der Pflege ein - und auch mit baulichen Maßnahmen. Das Haus St. Franziskus bietet 76 Pflegeplätze - darunter 15 Plätze für Kurzzeit- und Verhinderungspflege. 21 Service-Wohnungen
komplettieren das Angebot.
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Einer der letzten seiner Art: Zivi Maik berichtet von seiner Arbeit in St. Franziskus
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| Zivi Maik |
Hallo mein Name ist Maik. Seit September leiste ich meinen Zivildienst im Altenpflegeheim St. Franziskus ab und ich möchte
Ihnen einen kleinen Eindruck von meinem Alltag dort geben. Schon an meinem ersten Tag werde ich von dem sehr hell und freundlich gestalteten Neubau des Caritas-Zentrums in Schwachhausen
überrascht. Meine doch recht negativ geprägte Meinung von Altenheimen wird über den Haufen geworfen. Wenn ich den Pflegebereich
betrete, setzt sich dieser Eindruck fort. Die breiten Flure der beiden Etagen sind liebevoll mit altertümlichen Schränken,
Sesseln, Stühlen und ja sogar mit einer Nähmaschine aus "Omas Zeiten" dekoriert. In den nächsten Tagen werde ich in meine neuen Tätigkeiten als "Zivi" eingearbeitet. Meine Befürchtungen, dass ich unangenehme
stressige Arbeiten erfüllen müsste - wie ich das aus den Erzählungen von ehemaligen Zivildienstleistenden meines Bekanntenkreises
schließen könnte - haben sich zum Glück nicht erfüllt. Tatsächlich kann ich mich sehr schnell einfügen, nicht zuletzt durch
die sehr angenehme Arbeitsumgebung und die wirklich netten "Arbeitskollegen", bei denen ich mich sofort aufgenommen fühle. Meine Aufgaben sind vielfältig. Sie reichen von Arztbegleitungen und Besorgungen für die Bewohner oder für den Pflegebereich
bis hin zu kleineren Hausmeisterarbeiten. Bei den Arztbesuchen mit den Bewohnern ist mir anfangs noch etwas mulmig zumute.
Ich habe Angst, im Umgang mit den alten Menschen etwas falsch zu machen. Diese Angst jedoch legt sich nach den ersten Gängen
recht schnell. Denn wen ich hier vor mir habe, das sind ganz und gar nicht die "grummeligen" Alten, die vielleicht so mancher
vor Augen hat. Das sind Menschen, die wirklich dankbar sind für die Hilfe, die ich ihnen entgegen bringen kann. Und es ist
ein schönes Gefühl, das man auch nach der Arbeit mit nach Hause nimmt. Andererseits bringt ein engerer Kontakt mit älteren Menschen auch negatives mit sich, denn so erfährt man auch etwas über
ihre Leiden - ob sie nun durch Krebs, Demenz oder einen Schlaganfall verursacht werden. Seit kurzem begleite ich einen Herren
mit Krebsleiden zur Chemotherapie, dabei lerne ich auch seine Frau kennen und muss wirklich sagen, dass es mir jedes mal das
Herz zerreißt. Ich höre die Angst und das Beben in ihrer Stimme - jedes Mal, wenn sie sich verabschiedet. Das macht mich traurig,
denn auch ich habe Menschen, die ich liebe und solche Erlebnisse lassen mich darüber nachdenken, was ich tun würde wenn mir
so etwas geschieht. Drei Monate Zivildienst habe ich nun hinter mir und ich glaube, dass ich noch nie so viel gelernt habe in so kurzer Zeit -
über Gefühle, alte Menschen und Dankbarkeit. Darüber hinaus denke ich, dass ich durch den Zivildienst besser auf das Berufsleben
vorbereitet bin, da ich hier erste Erfahrungen im Arbeitsalltag sammeln kann und lerne, mit Verantwortung umzugehen.
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Rezept gegen Fachkräftemangel: Praxisanleiterinnen für Auszubildende zertifiziert
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Man nehme etwas Menschenkenntnis, eine große Portion pädagogisches Gespür, nutze das vorhandene Fachwissen und runde dies
mit einer Prüfung ab. Sechs Mitarbeiterinnen der Caritas Bremen haben jetzt ein Zertifikat erhalten - zum Abschluss ihrer
berufsbegleitenden Weiterbildung zur Praxisanleiterin. Die Prüfung erfolgte in drei Bereichen: mündlich, schriftlich und in
einem Praxisteil.
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Die Weiterbildung umfasste 200 Stunden. Zu den Inhalten gehörten Pädagogik, Didaktik, Anleitungsmodelle, Pflegmanagement sowie
Kommunikation und Gesprächsführung. Die Inhalte wurden in Vorträgen, Einzel- und Gruppenarbeiten, Diskussionen sowie praxisorientierten
Tagen vermittelt. Es handelt sich um eine Kooperation mit dem St. Joseph Stift und der Bremer Krankenpflegeschule.
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Zu den jüngst geprüften Praxisanleiterinnen gehören Anika Noack, Doris Ecker, Alexandra Grundwald, Sandra Menger, Jasmin Elmers
und Joanna Baginski. Die Caritas Bremen gratuliert.
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Sicher und geborgen: Glücksspirale fördert Demenzbereich
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